StopArmut-Preis an reformierte Kirche Uster

Die Gewinner des diesjährigen StopArmut-Preises der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) stehen fest: Unter anderen wurde das Projekt «Treffpunkt Küche» der reformierten Kirche Uster ausgezeichnet.

Der StopArmut-Preis 2016 stand unter dem Motto «Migration».
Der StopArmut-Preis 2016 stand unter dem Motto «Migration». (Bild: StopArmut)

Mit «Treffpunkt Küche» der reformierten Kirche Uster und «Na(c)hbar» des Hilfswerkes Operation Mobilisation in Winterthur-Seen wurden zwei Projekte ausgezeichnet, die sich für die Integration von Geflüchteten stark machen, wie es in einer Mitteilung der SEA heisst. Beim «Treffpunkt Küche» besuchen Einheimische Kochkurse, die von Flüchtlingen durchgeführt werden und lernen somit deren Kultur kennen. «Na(c)hbar» ermutigt zum Kontakt mit Migrantenfamilien und bietet Hilfe dort an, wo sie benötigt wird.

Der Kreativ-Preis geht an zwei Künstlerinnen: Kjersti Sandstö verbindet mit der Performance «3 Milliarden» Video und Ballett. Die zweite Gewinnerin, Ursula Zurbrügg, wurde für zwei Acrylbilder ausgezeichnet.

Nur vier eingereichte Predigten

Der Preis in der Kategorie «Predigt» geht an den Theologen Michel Sommer, Ältester an der mennonitischen Kirche in Altkirch (F) und Dozent am Theologischen Seminar Bienenberg, für seine Predigt zur Bibelstelle 5. Mose 26 «Wir sind alle Migranten…».

Insgesamt gab es in den drei Sparten 27 Einreichungen, davon allerdings nur vier in der Kategorie «Predigt». Die Preise werden unter anderen von der Heilsarmee-Brocki und vom Theologisch-Diakonischen Seminar Aarau gesponsert.

Vorstellung Gewinnerprojekte

Der jährlich verliehene Preis prämiert Aktivitäten und Werke von Menschen, die sich mit dem Thema Migration, Integration und Armut auseinandersetzen. Er wird in den Kategorien «Kreativ», «Projekt» und «Predigt» verliehen. Die Gewinnerprojekte und -werke werden an der Nationalen Flüchtlingskonferenz am 19. November in Bern vorgestellt.

 

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