Nur die fünf Versammlungen der Kirchgemeinden Hard, Friesenberg, Grossmünster, St. Peter und Hirzenbach haben die Statutenänderung abgelehnt, wie der reformierte Stadtverband am 15. November mitteilte. Die restlichen 29 haben sie angenommen. Da für eine Statutenänderung eine Zweidrittel-Mehrheit notwendig ist, ist sie genehmigt, und die Abstimmung kann stattfinden.
Zwei Modelle stehen bei der Abstimmung 2014 zur Auswahl: Entweder eine einzige Kirchgemeinde, oder die 34 Kirchgemeinden fusionieren zu grösseren Einheiten. Der Reformprozess der reformierten Kirche der Stadt Zürich ist seit 2007 im Gang. In Teilprojekten wurden Analysen erstellt und Modelle entwickelt, mit denen die Kirche auf die rückläufige Zahl der reformierten Bevölkerung und damit auf die abnehmenden Steuereinnahmen reagieren kann.