Die Synode der Evangelisch-reformierten Landeskirche St. Gallen genehmigte an ihrer Sitzung vom 25. Juni die Jahresrechnung 2017. Diese schloss aufgrund höherer Steuereinnahmen leicht im Plus.
Umstritten war bei den Delegierten eine Einlage in die Pensionskasse der kirchlichen Angestellten in der Höhe von 685’000 Franken. Der Synodale Roman Rutz aus Wil kritisierte das Vorgehen des Kirchenrates. Dieser hatte die Einlage in die Pensionskasse über zwei Fonds gesprochen. Es sei fraglich, ob dies dem Reglement des einen Fonds entspreche, sagte Rutz. Der Synodale forderte den Kirchenrat auf, in solchen Fällen künftig einen Nachtragskredit zu beantragen.
Weiter kam es zum Wechsel des Präsidiums im Kirchenparlament. Neu wird Philipp Kamm aus Ebnat-Kappel die Synode leiten, wie es in einer Mitteilung der Landeskirche heisst. (no)