St. Galler Reformierte bauen Kommunikation aus

Der St. Galler «Kirchenbote» und die landeskirchliche Kommunikation sollen künftig Synergien besser nutzen, hat das Kirchenparlament beschlossen.


Die Synode der reformierten Landeskirche St. Gallen will die Kommunikation stärker bündeln. Die Redaktion des St. Galler Kirchenboten werde künftig Büros im Verwaltungsgebäude der Landeskirche beziehen, heisst es in der Mitteilung vom 3. Dezember.

Damit die Zeitschrift «nicht ganz unter die Fittiche des Kirchenrates» gerate, soll eine Redaktionskommission den Kirchenboten inhaltlich begleiten. Diese werde von der Synode bestellt. Ausserdem kümmert sich künftig eine weitere Kommission um die gesamtkirchliche Kommunikationsstrategie.

Weiter werde die Kommunikation von bisher 60 auf 130 Stellenprozente ausgebaut. Ziel dieser Umstellungen sei, dass Kirchenbote und Kommunikationsstelle Synergien nutzen und den kirchlichen Auftritt stärken, wird Kirchenrätin Antje Ziegler in der Mitteilung zitiert.

Flexibleres Rentenalter

Die Synode hat an ihrer Sitzung ausserdem einer Flexibilisierung des Pensionsalters zugestimmt. Bei den kirchlichen Reglementen sei eine Weiterbeschäftigung nach dem Pensionsalter im Moment nur im Ausnahmefall möglich, schreibt die Kirche. Die Pensionskasse der kirchlichen Angestellten der Ostschweiz sehe allerdings bereits jetzt die Möglichkeit vor, über das Pensionsalter 65 hinaus zu arbeiten und sich so eine höhere Rente zu sichern. Die kirchlichen Reglemente würden nun entsprechend angepasst. (pd)