Migration

«Sea-Watch 3» nimmt Kinder an Bord

Ein Rettungsschiff hat auf dem Mittelmeer 13 Migrantinnen geborgen.

Die Crew der «Sea-Watch 3» hat 13 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet. Die Menschen, darunter vier Minderjährige,
seien von einem kleinen Holzboot evakuiert worden,
teilte Sea-Watch am 8. April auf Twitter mit. Es war die erste
Rettung, seitdem das private Seenotrettungsschiff die Such- und
Rettungszone vor knapp einer Woche erreicht hatte.

Derweil wartete die «Geo Barents» mit 113 aus Seenot
geretteten Flüchtlingen und Migranten weiter auf die
Zuweisung eines europäischen Hafens. Nach Angaben der
Betreiberorganisation Ärzte ohne Grenzen haben viele der Überlebenden
in Libyen extreme Gewalt erlebt und brauchen Hilfe.

Die Mittelmeer-Route gilt als die gefährlichste Fluchtroute der
Welt. Laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind
seit Beginn dieses Jahres mindestens 467 Menschen bei der Überfahrt
ums Leben gekommen oder werden vermisst. Die Dunkelziffer dürfte weit
höher liegen. (epd)