Die «Africa Mercy» sei das grösste zivile Spitalschiff, wie das Hilfswerk am 17. März mitteilte. Decorvet werde ab Anfang Mai mit seiner Familie an Bord des Schiffes leben. Sein Weggang bei der Nestlé-Gruppe erfolge per Ende April.
Decorvet hat 23 Jahre bei der Nestlé-Gruppe gearbeitet, seit 2011 als CEO in China. Von 2008 bis 2010 war er im Stiftungsrat des Hilfswerks Heks. Das löste eine starke Kontroverse über die Richtung des Werks aus. Man warf Heks damals einen «schleichenden Kurswechsel» vor.
Die «Africa Mercy» hat nach Angaben der Organisation fünf Operationssäle, eine Intensivstation und 82 Betten. Sie ermögliche jedes Jahr Tausenden von Menschen in West- und Zentralafrika kostenlose medizinische Behandlungen. Das Spitalschiff mit seiner Besatzung aus freiwilligen Mitarbeitern liege zur Zeit in Pointe-Noire in der Republik Kongo.