Zu Beginn der Synode am 26. November in Zürich lehnte Synodepräsident Kurt Stäheli eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) aus rechtlichen Gründen ab. Die PUK hätte die Umstände untersuchen sollen, die zur Suspendierung des Kirchgemeindepräsidenten von Zürich-Industriequartier, Helmuth Werner, geführt hatten. Der Synodale Helmuth Werner hatte an der letzten Synode die PUK in eigener Sache gefordert.
Die Synode bewilligte im Weiteren das Budget 2014, das bei einem Gesamtaufwand von rund 107 Millionen mit einem Verlust von knapp 13000 Franken schliesst. Der Beitragssatz für Kirchgemeinden für 2014 wurde nach kontroverser Diskussion um 0,05 Prozent auf 3,15 Prozent gesenkt und soll langfristig noch weiter sinken. Der Antrag einer Synodalen, auf die geplante Halbierung des Beitrags an den Evangelischen Frauenbund zu verzichten, wurde abgelehnt. Der Kirchenrat wolle weiter sparen, allerdings sei es schwierig, so die Finanzkommission, weil man den «Tanker» Kantonalkirche nicht einfach wie ein «Gummiboot» wenden könne.
Zudem wählte die Synode Hans Peter Murbach als neuen Präsidenten der Geschäftsprüfungskommission und bewilligte gerne die Fusion der beiden Kirchgemeinden Altikon-Thalheim und Ellikon an der Thur. Die neue Gemeinde heisst Altikon-Thalheim-Ellikon und liegt mit knapp 1500 Mitgliedern aber unter der Zielgrösse von 5000 Mitgliedern, die vom Kirchenrat im Rahmen des Projekts «KirchGemeindePlus» angepeilt wird. Trotzdem lobte Kirchenratspräsident Michel Müller die Fusion. Sie habe «Vorbildcharakter» für weitere Vereinigungen.
Dank speditiver Behandlung der Traktanden konnte man auf einen weiteren Synodentermin verzichten, der am 3. Dezember geplant war. Damit werden 15000 Franken gespart, wie Kirchenrat Fritz Oesch vorrechnete.
Eine ausführlichen Beitrag lesen Sie in der «Reformierten Presse» vom 29. November.