Reformierte ZH: Gute Noten für Altersprojekt

Eine Studie der Universität Zürich bescheinigt dem Altersprojekt «va bene» gute Noten. Es sei «mehrheitlich gelungen», hochbetagte Menschen zu besuchen und im Alltag zu unterstützen.

Das Projekt «va bene» will das Alltagsleben hochbetagter Menschen unterstützen. (Bild: Reformierte Landeskirche Zürich)

Das Projekt «va bene» der reformierten Zürcher Kirche, der Stiftung Diakoniewerk Neumünster und von Pro Senectute Zürich sei in den letzten vier Jahren in sechs Pilotkirchgemeinden getestet worden, wie die Zürcher Kirche am 19. Mai mitteilte.

Nun liege eine erste Auswertung vor. Dabei konnten 22 Personen befragt werden. Fazit der Evaluation: Es sei «mehrheitlich gelungen», die Ziele zu erreichen. Die grosse Mehrheit (86 Prozent) habe die gewünschte und vereinbarte Unterstützung erhalten und zeigte sich «voll und ganz» zufrieden mit der Hilfe.

Ziel des 2011 gestarteten Projektes sei die Unterstützung alter Menschen in der möglichst selbstständigen Bewältigung ihres Alltags. Mit einem freiwilligen Besuchsdienst soll den älteren Menschen möglichst lange eine hohe Lebensqualität ermöglicht werden. Das notwendige gerontologische Fachwissen erhalten die Besuchenden durch Schulungen des Instituts Neumünster in Zusammenarbeit mit dem früheren Zürcher Stadtarzt Albert Wettstein.

In der Studie, die vom Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich durchgeführt wurde, zeigte sich auch, dass «die Passung» ein Schlüsselfaktor ist. Stimme die Chemie zwischen Besuchern und Besuchten nicht, habe die Unterstützung keinen Sinn.