Die Synode genehmigte am Montag, 24. Juni, im Rathaus Frauenfeld die Rechnung und den Jahresbericht 2012, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Rechnung schliesse bei einem Ertrag von 5,8 Millionen mit einem Überschuss von 148000 Franken.
Die Synode genehmigte nach intensiver Diskussion ein Kreditbegehren von 790000 Franken für die Renovation im «Berner Haus». Dieses Altstadthaus in Frauenfeld ist Sitz des Kirchenrates und mehrerer landeskirchlichen Dienststellen. Weitere 120000 Franken wurden für Möblierung sowie Kauf von Autoabstellplätzen genehmigt.
Im weiteren diskutierten die Synodalen die Verordnung zu einer Ombudsstelle, die als Vermittlerin bei Meinungsverschiedenheiten angerufen werden kann. Nach mehreren Ergänzungsanträgen appellierte Jurist und Kirchenrat Rolf Bartholdi: «Bleiben Sie bei einer schlanken Gesetzgebung, wir haben genug Paragrafen, die anfangen und nicht mehr aufhören!» Die Fortsetzung der Diskussion erfolgt in der Herbstsynode.
Einhellig beschlossen wurde die Reduktion der Schuldenlast von neun Finanzausgleichskirchgemeinden mit einem Gesamtbedarf von 589000 Franken. Die Stellendotation der landeskirchlichen Stellenvermittlung für Au-Pair in der Romandie und im Tessin sowie für das Hauswirtschaftsjahr im Wallis wurde zudem von 40 auf 25 Prozent reduziert.