Reformierte Kirche Aargau ordiniert zwei Pfarrer und eine Sozialdiakonin

Die Kirchenratsmitglieder Christoph Weber-Berg und Beat Maurer haben am Sonntag, 20. August, zwei Pfarrer und eine Sozialdiakonin zum Dienst ordiniert. Der Präsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds, Gottfried Locher, sprach über die Rolle der neu Ordinierten.


Gottfried Locher begrüsste die Ordinierten in der Gemeinschaft der reformierten Kirchen der Schweiz. Die Ordinierten seien «Brückenbauer» zwischen den verschiedenen Wünschen und Erwartungen in ihren Gemeinden, aber auch zwischen ihren Gemeinden und der Kirche auf kantonaler und nationaler Ebene, heisst es in einer Medienmitteilung der Reformierten Landeskirche Aargau vom 21. August. 

Auch Kirchenratspräsident Christoph Weber-Berg und Kirchenrat Beat Maurer hiessen die Ordinierten willkommen. Weber-Berg betonte in seiner Predigt in der reformierten Kirche Seengen, dass das Wesen des Glaubens nicht bestimmen und kontrollieren sei, sondern «loslassen und sich fallenlassen im Vertrauen auf das einzige Fundament, das wirklich trägt» – nämlich die Liebe Gottes. 

Bibel- und Segensworte als Wegbegleiter

Zur feierlichen Ordinationshandlung versammelten sich alle im Gottesdienst anwesenden Ordinierten in einem Halbkreis im Gottesdienstraum. Pfarrer Christoph Weber-Berg ordinierte die beiden Pfarrer Mathias Burri und Raffael Sommerhalder, Sozialdiakon Beat Maurer ordinierte die Sozialdiakonin Karin Hoffmann. Den drei Ordinierten wurden Bibel- und Segensworte mit auf den Weg gegeben.

Mathias Burri war Vikar in der Kirchgemeinde Mellingen und übernimmt nun eine Aufgabe in der Zürcher Landeskirche. Raffael Sommerhalder war in der Kirchgemeinde Bergdietikon im Vikariat und wird Pfarrer in Gränichen. Karin Hoffmann wurde als Sozialdiakonin in der Kirchgemeinde Suhr-Hunzenschwil ausgebildet und bleibt dort tätig. (bat)