Aargauer Reformierte spenden für den Südsudan

Die Reformierte Landeskirche Aargau beteiligt sich mit 10'000 Franken an der Soforthilfe des Heks im Südsudan. Weitere 10'000 Franken fliessen in Projekte zur Friedensförderung von Mission 21.

1,5 Millionen Menschen sind im Südsudan auf der Flucht, wie das UNO-Flüchtlingshochkommissariat am 10. Februar berichtete. Im Bild: Ein Flüchtlingslager ausserhalb der Stadt Renk. (Bild: Mission21/Ulrich Kleiner)

In der Stadt Yei im Südsudan sind aufgrund des Bürgerkriegs über 100’000 Menschen eingeschlossen, heisst es in der Mitteilung der Reformierten Landeskirche Aargau vom Montag. Der Aargauer Kirchenrat hat deshalb beschlossen, das Nothilfeprogramm des Hilfswerks Heks mit 10’000 Franken zu unterstützen. Das Geld soll für Wasserpumpen, Hygiene-Kits und Saatgut verwendet werden.

Ebenfalls 10‘000 Franken erhält Mission 21 für Projekte zur Friedensförderung im Südsudan: Der «Aktionsplan für Frieden» unterstütze Überlebende bei ihrer Rückkehr in die vom Bürgerkrieg verwüsteten Regionen. Mission 21 arbeite dazu eng mit den Partnerkirchen vor Ort zusammen.