Reformierte GR: Eugen Caduff neu im Kirchenrat

Der Evangelische Grosse Rat der Bündner Kirche hat Eugen Caduff als neuen Kirchenrat gewählt. Zudem bewilligte der Rat den Zusammenschluss der Kirchgemeinden im Oberengadin.

Gewählt und bestätigt: Dekanin und Kirchenratsvizepräsidentin Cornelia Camichel Bromeis, Kirchenrat Eugen Caduff und Kirchenratspräsident und Grossrat Andreas Thöny (von links). (Bild: zvg)

Für weitere vier Jahre mit Bestresultat im Amt bestätigt wurden Kirchenratspräsident Andreas Thöny und Dekanin Cornelia Camichel Bromeis in ihrer Funktion als Kirchenratsvizepräsidentin. Zudem wählten die Evangelischen Grossen Räte eine dreizehnköpfige Kommission zur Vorberatung der neuen Verfassung. Diese soll in der Frühjahrssitzung 2017 dem Rat vorgelegt werden. Dies teilte die Kirche am 9. November mit.

Grünes Licht gab es für drei Kirchgemeindezusammenschlüsse: für die Kirchgemeinde Ausserdomleschg (Almens, Feldis, Rothenbrunnen, Scheid und Trans), die Kirchgemeinde Grüsch/Fanas/Valzeina und die Kirchgemeinde Oberengadin. Letztere ist ein Zusammenschluss von acht Kirchgemeinden, nämlich Celerina, Las Agnas, Pontresina, Samedan, Sils/Silvaplana/Champfèr, St. Moritz, Zuoz-Madulain und S-chanf-Cinuos-chel.

Zweitgrösste Kirchgemeinde im Kanton

Die Kirchgemeinde Oberengadin ist mit 6000 Mitgliedern neu die zweitgrösste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde des Kantons. Der Rat genehmigte im Weiteren den Voranschlag der Evangelischen Kirchenkasse für das Jahr 2017. Dieser rechnet mit Ausgaben von 10,5 Millionen Franken und einem Defizit von 89’000 Franken. 310’000 Franken Rückstellungen sollen aufgelöst werden.