Reformierte GR: 800000 Franken weniger Kultussteuer als budgetiert

Der Grosse Rat der reformierten Kirche des Kantons Graubünden hat an der Frühjahrssitzung vom 5. Juni Amtsbericht und Jahresrechnung 2012 einstimmig angenommen. Wegen Mindereinnahmen von 800000 Franken bei der Kultussteuer musste Geld aus den Rückstellungen genommen werden.


Die Jahresrechnung hat gemäss Mitteilung mit einem Verlust von 25000 Franken abgeschlossen. Die Ausgabendisziplin und eine Entnahme von Rückstellungen von 400000 Franken haben den Verlust klein gehalten, schreibt die Kirche. Die Entnahme sei nötig gewesen, da die Kultussteuer 800000 Franken weniger eingebracht habe als budgetiert.

An der Frühjahrssitzung wurde ausserdem eine fünfköpfige Vorberatungskommission für die Revision der Weiterbildungsverordung für kirchliche Mitarbeitende und zehn Mitglieder für die Verfassungskommission gewählt. Die Verfassungskommission werde einen Vorschlag ausarbeiten, über den im Idealfall 2015 abgestimmt werde.