Reformierte BL: 10’000 Franken für Soforthilfe in Simbabwe

Der Kirchenrat der reformierten Kirche Baselland hat beschlossen, 10‘000 Franken zur Unterstützung von Betroffenen der Dürrekatastrophe in Simbabwe zu spenden.

(Bild: public domain)

Mit diesem Beitrag kann das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks) Soforthilfe in Form von Nahrungsmitteln und Saatgut für notleidende Kleinbauern leisten, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch. Das Geld werde zudem zur Verbesserung und Sicherung der Wasserversorgung sowie für Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel eingesetzt.

Massive Ernteausfälle

Es gibt Katastrophen und Nöte, die nicht ins Zentrum der Weltöffentlichkeit rücken, heisst es in der Mitteilung. Dazu gehöre die verheerende Dürrekatastrophe in Simbabwe. Die letzte Regenzeit habe in Simbabwe nur gerade ein Viertel der ansonsten üblichen Niederschläge gebracht. Die Folge davon sei eine katastrophale Dürre mit massiven Ernteausfällen, versiegten Wasserquellen und Tausenden von verdursteten oder verhungerten Nutztieren. Die Bevölkerung Simbabwes sei akut von einer Hungersnot bedroht, weshalb die Regierung im Februar den nationalen Notstand ausgerufen und um internationale Hilfe gebeten habe. Die Reformierte Kirche Baselland wolle sich deshalb mit diesen Menschen solidarisch zeigen.