Im Südsudan sind aufgrund des Bürgerkriegs über 3,4 Millionen Menschen auf der Flucht, heisst es in der Mitteilung der reformierten Kirche Baselland. Mehr als 100’000 Menschen sind in der belagerten Stadt Yei eingeschlossen. Der Kirchenrat unterstützt deshalb das Heks-Nothilfe-Programm mit einem Beitrag von 10’000 Franken. Das Geld wird unter anderem für Wasser, Saatgut und Werkzeug zum Anbau von Gemüse eingesetzt.
Hoffnungszeichen für den Nahen Osten
Zudem unterstützt der Kirchenrat den Aufruf des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) und der Evangelischen Allianz zur Unterzeichnung der Petition «1 Million Zeichen der Hoffnung» für den Nahen Osten. Die Initianten wollen in diesem Jahr weltweit eine Million Unterschriften sammeln, die sie im Dezember dem UN-Generalsekretär volegen. Die Petition von Open Doors fordert einen rechtlichen Rahmen zum Schutz der Menschenrechte in Syrien und im Irak. Dieser soll Flüchtlingen menschenwürdige Lebensbedingungen ermöglichen und den Wiederaufbau der Zivilgesellschaft fördern.