Reformierte Basel-Landschaft spenden für Flüchtlinge im Libanon

Die Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Landschaft spendet 10'000 Franken zur Unterstützung von Flüchtlingen und Gastfamilien im Libanon. Zudem unterstützt sie eine Hebammenschule in Kenia.


Nach fast sechs Jahren Krieg in Syrien habe der Libanon inzwischen über eine Million syrische Flüchtlinge aufgenommen, heisst es in einer Mitteilung der reformierten Landeskirche des Kantons Basel-Landschaft vom 14. Dezember. Als Zeichen der Solidarität beteilige sich der Kirchenrat deshalb mit 10’000 Franken an der Nothilfe des Evangelischen Hilfswerks Heks im Libanon. Heks unterstützt 1’205 Flüchtlingsfamilien und 250 bedürftige Gastfamilien mit 50 US-Dollar im Monat.

Mütter- und Kindersterblichkeit reduzieren

Weitere 4’000 Franken sprach der Kirchenrat zur Unterstützung des Projekts «Leben für Mütter und Kinder» im Südsudan. Dieses setzt sich für die Weiterführung einer Hebammenschule ein, die wegen des Bürgerkriegs im Südsudan nach Nordkenia umziehen musste, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Ziel sei es, die Mütter- und Kindersterblichkeit in der gesamten Region zu reduzieren. Das Projekt wird von einer Partneroganisation des evangelischen Missionswerks Mission 21 geleitet. (no)