Kurz vor Weihnachten hat Pfarrerin Kathrin Remund im Gemeindeblatt und per Mail zum Deckennähen aufgerufen, wie es in einer Mitteilung der Aargauer Kirche heisst. Die Reaktionen waren überwältigend. Remund sei mit Freiwilligen und Stoff regelrecht überschwemmt worden.
Aus alten Duvetbezügen seien 120 selbstgenähte Decken für Flüchtlingskinder entstanden, und über 50 Stoffzeichnungen von Kindern hätten die 80 Näherinnen in die Decken eingenäht. Die jüngste Näherin sei 11, die älteste 83 Jahre alt. Am 2. März von 14 bis 20 Uhr sind die Decken im Länzihuus, dem reformierten Kirchgemeindehaus in Suhr, zu besichtigen. Anschliessend werden sie an Flüchtlingskinder verschenkt.
Die Aargauer Nähaktion ist ein Teil des Projekts «Mini Decki» (www.minidecki.ch): Im ganzen Land sollen Decken genäht und an Flüchtlingskinder verteilt werden, deren Weg in die Schweiz führt.