Migration
Razzia gegen Schleuser: Aufenthaltserlaubnis für 350’000 Franken
Deutschland geht gegen Schleuser vor. Die Bundespolizei hat im ganzen Land Razzien durchgeführt und zehn Beschuldigte festgenommen.
18. April 2024
Eine mutmassliche Schleuserbande soll Angaben der deutschen Bundespolizei zufolge etwa 350 Menschen Aufenthaltserlaubnisse verschafft haben. Insgesamt richteten sich die Ermittlungen gegen 38 mutmassliche Bandenmitglieder und 147 weitere Menschen, die von der Bande ins Land geschleust worden sein sollen.
Hauptbeschuldigte seien eine Rechtsanwältin und ein Rechtsanwalt aus dem Raum Köln, hiess es. Sie sollen über ihre Kanzleien wohlhabende ausländische Staatsangehörige überwiegend aus China angeworben haben. Mit der Aussicht auf eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis sollen die Geschleusten Beträge zwischen umgerechnet 30’000 und 350’000 Franken an die Kanzleien gezahlt haben. (epd/ dst)