Synode Refbejuso
Positives Ergebnis mit einem Haken
Die Synode der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn hat an ihrer Sommersession beschlossen, die Berner Rechtsberatungsstelle für Menschen in Not weiterhin finanziell zu unterstützen. Die Beratungsstelle erhält bis 2029 jährlich 200’000 Franken. Besonders Menschen mit Fragen zum Migrationsrecht seien auf das Angebot angewiesen, teilte Refbejuso mit. Ziel sei es, Menschen zu unterstützen, die sonst «durch alle Maschen fallen».
Die Jahresrechnung 2025 schloss mit einem Überschuss von knapp 595’000 Franken bei einem Aufwand von rund 90 Millionen Franken ab: Rund 2,8 Mio Franken besser als budgetiert. Laut Angaben der Kirche hängt dies unter anderem damit zusammen, dass verschiedene Pfarr- und Fachstellen nicht vollständig besetzt werden konnten. Gleichzeitig warnten Synodale davor, die finanzielle Lage zu positiv zu beurteilen. In den kommenden Jahren seien schwierigere finanzielle Rahmenbedingungen zu erwarten.
Ein weiteres Thema waren die Arbeitsbedingungen von Mitarbeitenden in Katechetik und Sozialdiakonie. Der Synodalrat stellte ein Modell vor, bei dem Kirchgemeinden ihre Personaladministration freiwillig an die Landeskirche übertragen können. Damit sollen einheitlichere Standards und bessere Anstellungsbedingungen geschaffen werden. (dst)