Platz für Frauen im Reformationsjubiläum

Die Evangelischen Frauen Schweiz (EFS) wollen dafür sorgen, dass bei den Feiern zum Reformationsjubiläum nicht nur Männer im Zentrum stehen. Sie organisieren drei nationale Veranstaltungen und werden zum Thema «Frauen und Reformation» Stellung nehmen.

Dorothea Forster, Präsidentin der Evangelischen Frauen Schweiz: «Frauen haben die Reformation genauso mitgestaltet und tun das auch noch heute.» (Bild: zVg)

Die EFS wollen den Frauen einen gebührenden Platz im Reformationsjubiläum geben, wie es in einer Mitteilung heisst. «Es ist wichtig, dass nicht nur über die grossen Reformatoren gesprochen wird», sagt Dorothea Forster, Präsidentin der EFS.

An der Delegiertenversammlung vom 29. April in Glarus wird sich die EFS mit der sozialen Seite der Reformation befassen. Im Zentrum stehe Margarete Blarer (1494-1541), die sich in der Reformation für die Armen eingesetzt und damit den Grundstein für die Sozialdiakonie gelegt habe.

Der Weiterbildungstag der Evangelischen Frauen steht unter dem Thema «Semper reformanda – Visionen für Frauenvereine». So werden die EFS am 15. September in Zürich mit den Mitgliedverbänden Ideen für die Zukunft der reformierten Frauenarbeit entwickeln.

Was verstehen Frauen heute unter der Reformation?

Schliesslich organisieren die EFS gemeinsam mit dem Ausschuss der Frauenkonferenz des Kirchenbundes die Frauenkonferenz vom 9. Mai in Bern. Diese gehe der Frage nach, was die Frauen der Reformation gebracht haben und was die heutigen Auswirkungen sind.

Auch eine Publikation ist geplant: Im Mai soll «Frauen und Reformation im Hier und Heute» erscheinen. Diese zeige auf, was Frauen heute unter der Reformation verstehen.

 

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