Die peruanisch-deutsch-norwegische Co-Produktion «Retablo» hat in Kiew den Preis in der Kategorie abendfüllende Filme der Ökumenischen Jury erhalten. Der Film erzählt die Geschichte eines Künstlers und seines Sohnes in einem peruanischen Bergdorf.
Regisseur Álvaro Delgado-Aparicio fessle die Zuschauer mit der farbenfrohen Welt der Quechuakultur und zeige gleichzeitig seinen Respekt vor den Menschen dort, schreibt die Jury am 3. Juni in ihrer Begründung.

«Retablo» blickt hinter die vermeintliche Dorfidylle. (Bild: Siri Producciones)
Neben «Retablo» zeichnete die Jury ausserdem «Petite filles» (Frankreich, 2018) als besten Kurzfilm und «Mit’» (Ukraine, 2018) als besten Studentenfilm aus. «Petite filles» erinnere humorvoll daran, dass der Tod ein Bestandteil des Lebens sei. «Mit’» zeige in nur sechs Minuten, welche Kraft die Liebe habe, begründet die Jury ihren Entscheid.>
Die Ökumenische Jury zeichnet seit 1999 einen Film aus dem Programm des Internationalen Filmfestivals Kiew aus, der sich in besonderer Weise christlich-spirituellen Dimensionen der menschlichen Existenz widmet. Die Jury wird von der christlichen Filmorganisationen Interfilm und Signis berufen. (pd)