Mit dem Sprung ins kalte Wasser sollen der Tradition nach böse Dämonen verjagt werden. Orthodoxe in Griechenland, der Türkei, Zypern, Bulgarien und Rumänien richten sich nach dem Gregorianischen Kalender. Wie Katholiken und Protestanten haben sie Weihnachten bereits am 25. Dezember gefeiert. In Russland, Weissrussland, der Ukraine und Serbien feiern die Orthodoxen nach dem Julianischen Kalender Weihnachten, also 13 Tage nach dem westlichen Weihnachtsfest.
Nach dem Kreuz tauchen
Griechische Gläubige und Priester gingen nach einer langen Messe in Prozessionen zum Meer oder zu Seen. Priester warfen dort Kreuze ins Wasser, um die Taufe Jesu zu symbolisieren. Zudem wurden Tauben freigelassen, die den Heiligen Geist versinnbildlichen. Gleichzeitig sprangen junge Menschen in Hafenbecken oder Seen. Wer als Erster das Kreuz findet, hat dem Glauben nach im neuen Jahr Glück. In Griechenland und Zypern ist Epiphania ein gesetzlicher Feiertag.(sda)