Kanton Luzern

Notfallseelsorge gefragt wie noch nie

Die ökumenische Notfallseelsorge Kanton Luzern stand im vergangenen Jahr bei 117 Ereignissen im Einsatz. Besonders bei ausserordentlichen Todesfällen war sie gefragt.

Sie rücken bei schweren Verkehrsunfällen, Suizid oder ausserordentlichen Todesfällen aus, um psychologische und seelsorgerliche Unterstützung zu leisten. Die ökumenische Notfallseeslorge im Kanton Luzern war im vergangenen Jahr besonders gefordert. Insgesamt waren die Seelsorgenden bei 117 Ereignissen vor Ort, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

«Im Vergleich der letzten Jahre ist dies die mit Abstand höchste Zahl», wird der Co-Leiter des ökumenischen Notfallseelsorge/Care-Teams Kanton Luzern, Christoph-Beeler Longobardi, zitiert. 2024 waren es noch 98 Einsätze gewesen (ref.ch berichtete).

Die Notfallseelsorgenden begleiten Angehörige, unverletzte Beteiligte und Zeugen oder leisten Unterstützung beim Überbringen von Todesnachrichten. Insgesamt kamen die Teammitglieder auf 985 Arbeitsstunden.

Die ökumenische Notfallseelsorge wird von der katholischen, reformierten und christkatholischen Landeskirche sowie dem Kanton Luzern getragen. Das Team besteht aus rund 40 Care Givers und Notfallseelsorgenden. (no)

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