Neue EKS-Präsidentin wird per e-voting gewählt
Eigentlich hätte die Synode der EKS von 1. bis 3. November in der Bernexpo stattfinden sollen. Es stehen einige wichtige Entscheide an, wie beispielsweise die Wahl einer neuen Präsidentin. Doch aufgrund der Entwicklung der Corona-Pandemie wird die Synode nur einen Tag dauern und am 2. November virtuell durchgeführt, wie die Medienstelle der EKS am 29. Oktober mitteilte.
Der Entscheid, die Synode nicht wie geplant durchzuführen, sei gefällt worden, «um den gesundheitlichen Schutz aller involvierten Personen und gesicherte Wahlen gewährleisten zu können». Zudem habe man damit sicherstellen wollen, dass alle Synodalen auch wirklich teilnehmen könnten, so die Medienverantwortliche der EKS, Michèle Graf-Kaiser.
Neue Präsidentin und neue Geschäftsordnung
Die Wahlen für das Präsidium und einen Ratssitz sollen während der Synode per e-voting stattfinden, informierte die Kommunikationsstelle der EKS am 30. Oktober. Zunächst war eine Briefwahl geplant gewesen, doch nun hätten technische Probleme gelöst werden können. Zur Wahl für das Präsidium stellen sich Rita Famos und Isabelle Graesslé.
Aufgrund der Verkürzung der Synode werden einige Traktanden auf die nächste Synode im Juni 2021 verschoben. Doch einige zentrale Entscheide sollen am 2. November virtuell gefällt werden: So etwa die Verabschiedung der Rechnung 2019 und der Beschluss über die neue Geschäftsordnung der EKS. Denn obwohl die EKS seit Anfang 2020 einen neuen Namen und eine neue Verfassung hat, gilt weiterhin das alte Reglement des vorherigen Kirchenbunds.
Ausserdem soll an der Synode die zuständige Kommission einen ersten mündlichen Bericht zur internen Untersuchung rund um den Rücktritt des ehemaligen Präsidenten Gottfried Locher abgeben. (mos)