Baselland

Neue Anlaufstelle bietet Schwerkranken Begleitung an

Wer schwer krank ist, der kann in Baselland von Freiwilligen palliativ begleitet werden. Das Rote Kreuz und die katholische sowie die reformierte Kirche spannen dabei zusammen.

Für die Begleitung am Lebensende vermitteln das Rote Kreuz Baselland und die Ökumenische Koordinationsstelle Palliative Care BL schon seit einigen Jahren speziell ausgebildete Freiwillige. Nun steht dafür eine einheitliche Anlaufstelle zur Verfügung, heisst es in einer Mitteilung vom 28. Juni. Das Projekt begann demnach am 1. Mai und ist vorerst auf die Dauer eines Pilotjahres angelegt.

Für die Koordinations- und Vermittlungsarbeit sei das Rote Kreuz Baselland zuständig. Die Ökumenische Koordinationsstelle Palliative Care BL sei im Bereich Sponsoring, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Gemeinsam übernehmen die Organisationen die fachliche Unterstützung der freiwilligen Begleitpersonen. 

«Das Rote Kreuz Baselland, die Evangelisch-reformierte und die Römisch-katholische Kirche freuen sich auf die enge Zusammenarbeit zum Wohl der Baselbieter Bevölkerung», heisst es in der Mitteilung. Damit setzten sie sich noch gezielter dafür ein, dass Menschen im Baselbiet bis zuletzt begleitet und unterstützt werden. (bat)