Im Rahmen der Konferenz habe am Freitagabend die Übergabe des Friedenspreises des Weltrates der methodistischen Kirche (WMC) an das pensionierte US-Pfarrerehepaar Hugh und Shirliann Johnson stattgefunden, wie die EMK am 22. Juni mitteilte.
Sie waren für die EMK während mehr als 40 Jahren in Algerien tätig. Das Ehepaar Johnson hätte Algerien trotz zahlreicher gefährlicher Situationen zu ihrer Heimat erklärt und damit «Autoritäten herausgefordert», sagte die Vizepräsidentin des WMC bei der Übergabe des Preises.
1976 lanciert
Der Friedenspreis sei nicht einfach ein Zeichen der Ehre und des Dankes, sondern weise auch auf das Leiden der Kirche hin. Er sei ein Zeichen, «dass wir uns mit den Christen in Nordafrika identifizieren, die dort wegen ihres Glaubens leiden». Der WMC lancierte den Friedenspreis 1976 während des Nordirland-Konflikts an einer Konferenz in Irland.
Er gehe jedes Jahr an Menschen, die mutig und kreativ ihren Dienst tun, auch wenn ihre Situation lebensbedrohlich sei. Die erste Preisträgerin war 1977 Sadie Patterson, eine Friedensaktivistin aus Nordirland. Der Preis besteht aus einer Medaille und symbolischen 1000 US-Dollars. Der WMC ist der Dachverband von 80 methodistischen Kirchen mit weltweit rund 80 Millionen Mitgliedern. Ihm gehört auch die EMK an.