Laut der Internationalen Organisation für Migration haben seit 2014 mehr als 19‘000 Menschen die Fahrt über das Mittelmeer nicht überlebt oder werden vermisst. Die meisten dieser Menschen seien ertrunken, teilte ein Sprecher mit.
Im Jahr 2019 sind laut der UNO-Organisation mehr als 1000 Menschen ums Leben gekommen oder werden vermisst. Dem gegenüber erreichten gut 91‘000 das Festland. Die Mehrheit kam dabei in Griechenland und Spanien an, die übrigen in Italien, Malta und Zypern. Im letzten Jahr schafften es laut Angaben der UNO gut 103‘000 Menschen die Überfahrt nach Europa.
Die meisten Migranten stammen aus Eritrea und Nigeria oder aus nahöstlichen und asiatischen Ländern wie Syrien und Afghanistan. Schlepper verlangen oft hohe Beträge für die Überfahrt und verlassen die Boote auf hoher See. Die Passagiere werden damit ihrem Schicksal überlassen. (epd/mos)