Marga Bührig-Preis 2017 geht an vier Theologinnen

Die Theologinnen Verena Naegeli, Josée Ngalula, Ina Praetorius und Brigitte Rabarijaona erhalten für Ihren Beitrag zum interkulturellen Dialog den Marga Bührig-Preis 2017. Ausgezeichnet wird der von den Gewinnerinnen verfasste und 2015 erschienene Sammelband «Nous avons un désir. There is Something we long for».


Der zweisprachige Sammelband Nous avons un désir. There is Something we long for habe die Jury durch seine theologische Lebendigkeit und methodische Sensibilität beeindruckt, heisst es in einer Mitteilung der Marga Bührig-Stiftung vom 19. Juli. In dem Buch würden sich die Theologinnen von biblischen Texten inspirieren lassen und Wege suchen, um mit Widersprüchen und Differenzen in ihrem Nachdenken über Welt, Kirche und Theologie umzugehen. Der Band entstand im Rahmen eines Austauschforums für Theologinnen aus Afrika und Europa.

Pionierin der feministischen Theologie

Der Marga Bührig-Preis wird alle zwei Jahre an Forscherinnen verliehen, die einen Beitrag zur feministischen Befreiungstheologie leisten. Er ist mit 5000 Franken dotiert. Marga Bührig, eine der Pionierinnen der feministischen Theologie in der Schweiz, hat sich in der weltweiten Kirche und in der Schweiz für Gerechtigkeit und eine befreiende Theologie eingesetzt.

Die Preisverleihung findet am 4. November in Basel statt. (no)