Luzerner Synode: Verlust budgetiert, Zuversicht bleibt

Die Synodalen der reformierten Kirche Luzern genehmigten an ihrer Herbstsitzung das Budget 2018. Es wird ein Verlust erwartet – der Steuerfuss soll trotzdem gleich bleiben.


Die Luzerner Synodalen hiessen in der Herbstsynode vom 22. November das Budget 2018 und den Finanzplan für die Jahre 2019 bis 2021 einstimmig gut. Obwohl für 2018 ein Verlust von 53‘000 Franken budgetiert sei, bleibe der Steuerfuss bis 2021 unverändert, teilt die Kantonalkirche in einem Schreiben vom 23. November mit.

Bei den Finanzen zeichne sich eine positive Entwicklung für die nächsten Jahre ab, erklärt die Kommunikationsbeauftragte Regina Hauenstein. Die Vorhersage der Kirchenfinanzen leite sich von den Prognosen des Kantons Luzern ab – und dieser rechnet mit höheren Steuererträgen.

Landeskirche trägt Kosten für Kirchgemeinden

Synodalrat Christian Marti bezeichnet die Finanzen der Kirche trotz zusätzlicher künftiger Aufgaben als «gesund». Zu diesen künftig Aufgaben gehören laut Hauenstein Kosten, welche die Landeskirche für die Gemeinden übernehme. Unter anderem werde die Kirche die Kosten für die kantonale Datenplattform «lureg.ch», die Betreuung der neuen Kirchen-Websites ab 2018 und Kosten im Rahmen der Umsetzung der neuen Verfassung begleichen.

Synodepräsident Fritz Bösiger nahm neu Dominique Portmann und Andreas Baumann als neue Synodale in die Pflicht. Sie ersetzen Christian Marti und Daniel Rüegg, die in den Synodalrat gewählt worden waren. (pd)