Aargau

Lutz Fischer-Lamprecht ist neuer Synodenpräsident

An ihrer ersten Sitzung hat die Synode der Aargauer Landeskirche Pfarrer Lutz Fischer-Lamprecht zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Er ist auch in der weltlichen Politik aktiv.

Lutz Fischer-Lamprecht gehört in der Synode der Fraktion der Fraktionslosen an, wie die Landeskirche in einer Medienmitteilung schreibt. Er wurde mit 119 von 123 gültigen Stimmen zum Präsidenten für die Amtszeit 2023 bis 2026 gewählt. Vizepräsident ist neu Pfarrer Dieter Gerster von der Evangelischen Fraktion. Gegenkandidaten für die beiden Ämter gab es keine.

Fischer-Lamprecht war vor seiner Wahl bereits Vizepräsident der Synode. Neben seinem kirchlichen Amt engagiert sich der gebürtige Deutsche auch in der weltlichen Politik. Er ist Mitglied der Evangelischen Volkspartei und seit 2016 Einwohnerrat der Gemeinde Wettingen. Zudem rückte der 55-Jährige 2019 in den Grossen Rat des Kantons Aargau nach.

An der Synode wurden ausserdem das Synodebüro, die Geschäftsprüfungskommission und die Schlichtungskommission neu besetzt. Die Wahlen für den Kirchenrat fanden bereits letztes Jahr statt.

Im Fokus der nächsten Legislatur der Synode stehe die Kirchenreform 26/30, wie in der Medienmitteilung steht. Bei dieser geht es darum, die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Aargau an die Herausforderungen der Zukunft anzupassen. Sie soll bis 2026 beschlossen und bis 2030 umgesetzt sein. (pef)