Die Aktivisten wollten verhindern, dass der Mann «gegen seinen Willen vom Polizeiposten Luzern zum Flughafen Zürich-Kloten zu seiner Zwangsausschaffung gebracht wird», wie sie in einem Communiqué schreiben.
Auf Transparenten forderten die Demonstranten den sofortigen Stopp aller Ausschaffungen. Vor Ort waren gegen 15 Polizisten, die laut Medienmitteilung der Aktivisten, jedoch nicht gegen die Blockade vorgingen.
Dublin-Fall
Wie Alexander Lieb, Leiter des Amts für Migration, sagte, handle es sich bei dieser Ausschaffung um einen so genannten Dublin-Fall. Dabei werden die Asylgründe nicht geprüft, weil ein anderer europäischer Staat zuständig ist. Die Betroffenen werden dann in den jeweiligen Staat ausgeschafft und sollen dort ihr Asylverfahren erhalten. (sda)