Licht und Schatten erzählen die Geschichte der Reformation

Ein Künstler-Duo projiziert die Reformationsgeschichte mit Licht und Ton auf die Fassade des Bundeshauses in Bern. Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund und mehrere reformierte Landeskirchen beteiligen sich am Lichtspektakel.


Unter dem Titel «Reset» inszeniert das Künstlerduo Casa Magica die Geschichte der Reformation. Dafür projizieren sie vom 13. Oktober bis 25. November Bilder auf die Fassade des Bundeshauses. Die Inszenierung der Künstler erzähle die Geschichte, ohne ihre Schattenseiten auszublenden, schreibt der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) in einer Mitteilung.

Jeder kreiert seinen eigenen Neuanfang

Der Begriff «Reset» (dt. zurücksetzen) beziehe sich auf die Fähigkeit der Menschen, die eigenen Routinen zu unterbrechen und von neuem zu beginnen, schreibt der SEK.

Es passe ausserdem zur reformatorischen Bilderkritik, dass die Szenen auf die Fassade des Bundeshauses projiziert und nicht gemalt werden. Bei Tageslicht verstelle kein Bild mehr die Realität: Jede und jeder könne dann selbst eigene Bilder zum Neuanfang kreieren.

«Reset» ist eine Show des Veranstalters Starlight Events unter dem Label «Rendez-vous Bundesplatz». Der SEK, die Kirchen der Kantone Aargau, Bern, Freiburg, St. Gallen, Zug und Zürich sowie die Schweizerische Reformationsstiftung sind Inhaltspartner.

«Reset» ist die siebte Ausgabe des Licht- und Tonspektakels «Rendez-Vous Bundesplatz». 2016 zeigten die Veranstalter «Tutti Fratelli», das dem Schweizerischen Roten Kreuz gewidmet war. (pd/Bild: zvg)

Spielzeit: 13. Oktober bis 25. November. Tägliche Vorstellungen um 19 und 20.30 Uhr, Donnerstag bis Samstag zusätzlich um 21.30 Uhr.

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