Gesundheitsförderung

Kurse sollen Wissen über psychische Erkrankungen vermitteln

Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz will dazu beitragen, Menschen in psychischen Krisen zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit Pro Mente Sana bietet sie Erste-Hilfe-Kurse an.

Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) und die Stiftung Pro Mente Sana wollen das Wissen über Erste Hilfe bei psychischen Erkrankungen fördern. Die lizenzierten Erste-Hilfe-Kurse von Pro Mente Sana können neu auch von der Mitgliedkirchen der EKS sowie weiteren kirchlichen Organisationen angeboten werden, wie es in einer Mitteilung vom 31. Januar heisst.

Die in zwölf Kurslektionen vermittelten Kenntnissen sollen helfen, psychische Krisen im privaten und beruflichen Umfeld zu erkennen und Betroffene zu unterstützen. Die Teilnehmenden sollen ausserdem befähigt werden, professionelle Hilfe zu vermitteln und in akuten psychischen Krisen angemessen zu handeln.

«Durch die professionellen Erste-Hilfe-Kurse werden kirchliche Mitarbeitende und durch die Kirche engagierte Freiwillige für dieses wichtige Thema sensibilisiert und bekommen ein gutes Rüstzeug, um Not zu erkennen und Hilfestellung zu geben», wird EKS-Präsidentin Rita Famos in der Mitteilung zitiert.

Laut der Organisation Pro Mente Sana hat jedes Jahr über eine halbe Million Menschen in der Schweiz Suizidgedanken, rund 1000 Menschen jährlich nehmen sich das Leben. (no)