Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte setzt ihren ersten Schwerpunkt zum vielschichtigen Thema Kirchenumnutzungen. In verschiedenen Artikeln werden Kirchenumnutzungen theologisch, architektonisch, soziologisch und historisch skizziert und diskutiert.
Die Architektin Eva Schäfer erläutert zum Beispiel die Entwicklung der Nutzungsideen in den letzten Jahrzehnten. Der Kunsthistoriker Johannes Stückelberger entwirft eine Typologie der Umnutzungen, die Kunsthistorikerin Sonja Keller zeigt, dass sich die Unterschiede bei Umnutzungen zwischen reformierter und katholischer Kirche immer mehr nivellieren.
Weitere Artikel widmen sich konkreten Beispielen: In Winterthur etwa wird die reformierte Kirche Rosenberg zur Asylunterkunft, in Luzern hat sich eine Kirchen in ein Quartierzentrum verwandelt, und in Bellinzona ist aus einer barocken Kapelle eine Fussgängerpassage entstanden. Ein weiterer Artikel untersucht die Umnutzung protestantischer Kirchen in der Westschweiz seit 1960.
Eine Einzelnummer kostet 25 Franken und kann hier bestellt werden.