Kirchenpreis für Theatermacher Volker Hesse

Die Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche zeichnet den Theaterregisseur Volker Hesse sowie den Priester und Lyriker Andreas Knapp mit dem Herbert-Haag-Preis 2018 aus. Hesse hatte im Sommer im Zürcher Grossmünster das Mysterienspiel «Akte Zwingli» inszeniert.


Mit Volker Hesse werde ein «Meister der Aktualisierung und Dramatisierung religiöser Geschichten und Mythen auf den Bühnen der Welt» ausgezeichnet, heisst es in einer Mitteilung der Herbert-Haag-Stiftung vom 8. September. Hesse vertrete die «expressive Wucht, mit der heute Fragen an die Religionen gestellt und archaische Bilder noch in modernsten Lebensäusserungen sichtbar werden.»

Regisseur der «Akte Zwingli»

Der 1944 geborene deutsche Theaterregisseur inszenierte zuletzt das Mysterienspiel «Akte Zwingli» im Zürcher Grossmünster. Auch in früheren Inszenierungen beschäftigte sich Hesse immer wieder mit religiösen Fragen.

Neben Hesse wird der Leipziger Priester und Lyriker Andreas Knapp ausgezeichnet. Seine Gedichtbände zählten zur «eindrucksvollsten und meistgelesenen spirituellen Poesie unserer Zeit», heisst es in der Begründung der Stiftung.

Die Herbert-Haag-Stiftung zeichnet regelmässig Persönlichkeiten aus, die sich für Freiheit und Menschlichkeit innerhalb der Kirche engagieren. Der Preis ist mit 15’000 Franken dotiert. (no)