«Abtreibung ist keine Privatsache. Die Öffentlichkeit hat eine Mitverantwortung, darum ist der Eingriff auch versichert. Aus Sicht des Rates des Kirchenbundes soll man die heutige Regelung beibehalten und Nein zur Initiative sagen», wird Gottfried Locher, Präsident des Rates, in einer SEK-Mitteilung zitiert.
In seiner Broschüre «Abtreibung ist keine Privatsache», die im Rahmen der Volksinitiative verfasst wurde, fordert der SEK eine bessere Unterstützung für schwangere Frauen und Familien. Die Gesellschaft müsse sich so organisieren, dass eine Schwangerschaft nicht als existenzielle Notlage erlebt werde: «Nicht durch Sanktionen, sondern durch Lebensperspektiven können Abtreibungen verhindert werden.»
Die Initiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» kommt am 9. Februar 2014 zur Abstimmung und fordert die Streichung der Kosten für den Schwangerschaftsabbruch aus der obligatorischen Krankenversicherung.