Erdbebenkatastrophe

Kirchen leisten humanitäre Hilfe

Nach den schweren Erdbeben in Syrien und der Türkei verteilen kirchliche Mitarbeitende Lebensmittelpakete und Decken.

Nach den schweren Erdbeben in der Türkei und in Syrien leisten dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) zufolge auch viele Kirchen humanitäre Hilfe. So seien Hilfsgüter in den betroffenen syrischen Gouvernements Aleppo, Hama und Latakia verteilt worden, teilte der Weltkirchenrat mit, der rund 580 Millionen Christen aus evangelischen, anglikanischen und orthodoxen Kirchen repräsentiert.

Auf Anweisung von Patriarch Johannes X., dem griechisch-orthodoxen Patriarchen von Antiochien und dem ganzen Orient mit Sitz in Damaskus, habe das kirchliche Hilfswerk Gopa-Derd mit einer raschen Bedarfsermittlung Reagiert, hiess es weiter.

Lebensmittelpakete, Winterausrüstung, Matratzen und Decken seien an diejenigen verteilt worden, die ihre Häuser verloren haben. Auch das internationale kirchliche Netzwerk ACT Alliance sei an der Hilfe beteiligt, eines der grössten Bündnisse für humanitäre Arbeit und Entwicklungshilfe, so der ÖRK weiter.

Der ÖRK-Generalsekretär Jerry Pillay erklärte, in einer Katastrophe und Krise von solchem Ausmass müssten alle zusammenstehen und den Leidenden, den Verletzten und den Familien, die Angehörige, Eigentum und Besitz verloren haben, die nötige Hilfe leisten: «Lasst uns alles tun, was wir können, um zu helfen!»

Rita Famos, Präsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) drückte ihre Solidarität aus in einem Beitrag, den sie auf Facebook postete. (epd/jow)

Mein Morgengebet gilt allen Brüdern und Schwestern unserer Partnerkirchen in Syrien und allen Menschen in der...

Gepostet von Rita Famos am Montag, 6. Februar 2023