In Winterthur entsteht ein neues Kirchencafé

Die Zentralkirchenpflege der Winterthurer Kirchgemeinden bewilligte einen Rahmenkredit über 240'000 Franken für ein kirchliches Jugendcafé. Am Ende entschied eine einzige Stimme.


Die Zentralkirchenpflege der Winterthurer Kirchgemeinden sprach an ihrer Sitzung vom 11. Dezember unter anderem einen Rahmenkredit über 240’000 Franken für das Jugendprojekt «Friendship in Town», wie der Landbote in seiner Ausgabe vom 15. Dezember berichtet. Das Projektteam aus Freiwilligen und Mitgliedern der reformierten Kirchgemeinde Seen will im September 2018 in der Winterthurer Innenstadt eine Café-Bar mit Co-Working-Space und Kulturbühne eröffnen. Für den Umbau eines geeigneten Hauses werden insgesamt 350’000 Franken benötigt.

Knappe Zustimmung

In der Delegiertenversammlung passierte der Antrag mit einer Stimme Unterschied nur knapp. Unter anderem wurde eingewandt, dass Winterthur mit dem Restaurant Akazie in der Fabrikkirche bereits über ein ähnliches Angebot verfüge, heisst es in dem Bericht weiter. Dem hielten die Befürworter entgegen, dass die geplante Café-Bar im Unterschied zur Akazie auch abends und am Wochenende geöffnet habe. Zudem schaffe man mit dem Co-Working-Space ein zusätzliches Angebot. Zuletzt eröffnete die Zürcher Landeskirche in der Stadt Zürich einen Co-Working-Space. Dabei werden Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt, die sich mehrere Leute teilen können. (no)