Das Heks leistet die Unterstützung in Zusammenarbeit mit seiner Partnerorganisation Ecumenical Humanitarian Organization. Beide Organisationen konzentrieren sich darauf, die überfluteten Häuser in ländlichen Gemeinden Westserbiens wieder bewohnbar zu machen, heisst es in der Mitteilung weiter. Dabei stelle man den Dorfbewohnern technische Hilfsmittel wie Trocknungsgeräte und Baumaterial zur Verfügung und unterstütze sie mit bautechnischer Beratung.
Hilfe auch für Roma-Gemeinschaften
Das Hilfswerk bezieht insbesondere die Roma-Gemeinschaften in das Projekt ein. Diese wohnten oft in der Nähe von Flüssen und seien daher vom Hochwasser besonders betroffen, so die Mitteilung. Das Heks setze sich seit Jahren für bessere Wohnverhältnisse und Lebensbedingungen der Roma ein. In Serbien leben nach Angaben des Hilfswerks etwa eine halbe Million Roma in rund 600 Siedlungen.
Schweiz leistet Unterstützung
Tagelanger Regen hat Mitte Mai auf dem Balkan zu schweren Überschwemmungen geführt. Neben verschiedenen Hilfswerken leistet auch die Schweiz Hilfe für die von der Katastrophe betroffenen Gebiete, meldete die Nachrichtenagentur SDA am Dienstag. So habe der Bund für die humanitäre Hilfe ein Budget von einer halben Million Franken bereitgestellt. Das Geld soll Organisationen zu Gute kommen, die in den betroffenen Ländern aktiv sind, teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten der SDA mit. Dem Bericht zufolge verstärken zudem acht Fachleute die Helfer vor Ort.