Kirchgemeinde Zürich

«Haus der Diakonie» nimmt weitere Hürde

Die reformierte Kirchgemeinde Zürich hat einen Projektierungskredit von 5,3 Millionen Franken für ein «Haus der Diakonie» in Wipkingen gesprochen. Abgelehnt wurde die Abrechnung eines anderen Bauprojekts.

Der Plan für ein «Haus der Diakonie» im Kirchgemeindehaus Wipkingen ist beim Parlament der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Zürich auf breite Zustimmung gestossen. Mit 34:1 Stimmen wurde der Projektierungskredit von 5,3 Millionen Franken angenommen, wie aus einer Medienmitteilung vom 28. Oktober hervorgeht. Im Haus der Diakonie soll unter anderem die Streetchurch angesiedelt und ein Restaurant betrieben werden. Das letzte Wort zum Projekt werden die Stimmberechtigten haben.

Abgelehnt hat das Parlament die Bauabrechnung über das Neubauprojekt Bahnhaldenstrasse. Die Geschäftsprüfungskommission hatte darauf hingewiesen, dass die Abrechnung der Kirchenpflege nicht mit jener der Bauherrenvertretung übereinstimme. Zudem sei sie nicht lückenlos nachvollziehbar. Einige Differenzen hätten nicht schlüssig erklärt werden können. Der Vertreter der zuständigen Kirchenpflege verteidigte die Abrechnung, sie habe schlussendlich besser abgeschlossen als budgetiert. Das Parlament wies die Abrechnung dennoch zurück.

Weiter hat das Kirchgemeindeparlament einem Antrag zugestimmt, der Aussprachesitzungen möglich machen soll. Damit soll die «Aussprache über den Stand des kirchlichen Lebens» verbessert werden. (mos)