Graubünden: Reformierte «Pastors United» unterliegen haushoch

Auf dem Fussballplatz in Laax spielten am Sonntag, 4. Oktober, die «Pastors United» gegen den «FC Rustico». Die reformierten Pfarrpersonen unterlagen deutlich im Spiel gegen die Flüchtlinge aus dem Transitzentrum Laax, die sich zum «FC Rustico» zusammenschlossen.

Beim «Siebenländerspiel» in Laax kickten reformierte Pfarrpersonen gemeinsam mit Flüchtlingen den Ball. (Bild: zvg)

Insgesamt waren auf dem Rasen sieben Länder vertreten: Die Schweiz und Deutschland bei den «Pastors United», der Fussballmannschaft der evangelisch-reformierten Pfarrpersonen im Kanton Graubünden. Syrien, Afghanistan, Eritrea, Somalia und Tibet spielten beim «FC Rustico», der Fussballmannschaft des Transitzentrums in Laax.

Pastoren ohne Chance

Die Pastors unterlagen deutlich mit 1 zu 5, wie die Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden in einer Mitteilung schreibt. Am Ende überreichte Kirchenratspräsident Andreas Thöny im Namen der Landeskirche einen Scheck über 5000 Franken zu Gunsten der Flüchltingsarbeit des UNHCR. Zum Spiel schrieb die Bündner Pfarrerin und Dekanin Cornelia Camichel Bromeis bei Facebook, dass dieses Treffen auf dem Fussballrasen auch als künftigen Perspektivenwechsel verstanden werden könne. Ihr Fazit: «Gewonnen haben wir alle.»