Gottfried Locher predigt zu Ostern in katholischer Kirche

Gottfried Locher, Ratspräsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK), hält zur Passions- und Osternzeit eine Predigtreihe in der katholischen Dreifaltigkeitskirche in Bern. Er will damit ein Zeichen für die Ökumene setzen.

Kirchenbundspräsident Gottfried Locher will ein ökumenisches Zeichen setzen.
Kirchenbundspräsident Gottfried Locher will ein ökumenisches Zeichen setzen. (Bild: abegglen.com)

In sechs Predigten will Gottfried Locher den Gottesdienstbesuchern das Geheimnis von Tod und Auferstehung vor Augen führen, heisst es in einer Medienmitteilung des SEK. «Ich freue mich, für einmal ökumenisch Passionszeit und Ostern zu feiern. Die reformierte Predigtkultur ist ein ökumenisches Juwel. Damit überwinden wir Konfessionsgrenzen», wird der SEK-Ratspräsident zitiert.

Die Predigten finden auf Einladung von Abbé Christian Schaller, Pfarrer der Berner Dreifaltigkeitskirche, statt. In den Gottesdiensten zwischen 1. März und 16. April spricht Locher unter anderem zu den Themen «Beten für Anfänger – Wie man mit Gott ins Gespräch kommt» oder «O Stern – Wer das letzte Wort hat… und wer nicht».

Weitere ökumenische Highlights

Hintergrund der ökumenischen Predigtreihe sind die Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum. Dieses setzt auch im weiteren Verlauf des Jahres ökumenische Akzente: So findet am 1. April in Zug der nationale ökumenische Festgottesdienst «Gemeinsam zur Mitte» mit dem Bischof von Basel, Felix Gmür, und Gottfried Locher statt. Anlass sind die gemeinsamen Feierlichkeiten zu 500 Jahre Reformation und 600 Jahre Niklaus von Flüe. Von Mai bis September betreiben Kirchenbund und Bischofskonferenz zudem gemeinsam den «Schweizer Pavillon» auf der Weltausstellung der Reformation im deutschen Wittenberg.