Krieg im Nahen Osten

Eine Million Menschen in Gaza mit Lebensmitteln versorgt

Seit Beginn der Waffenruhe verteilt das UN-Welternährungsprogramm Nahrung im Gazastreifen. Die Lage verbessert sich. Im Norden bleibt die Versorgung aber schwierig.

Knapp vier Wochen nach Beginn der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas hat das UN-Welternährungsprogramm (WFP) eine Million Menschen im Gaza-Streifen mit Lebensmittelpaketen versorgt. Durch die Einfuhr von Hilfsgütern und kommerziellen Trucks habe sich die Ernährungslage in Gaza leicht verbessert.

Das WFP hat nach eigenen Angaben aktuell 44 Stationen für die Verteilung von Lebensmitteln eingerichtet. Ziel sei es, gut hundert weitere Stationen aufzubauen. Über 17 Bäckereien, die vom UN-Hilfswerk unterstützt werden, seien schätzungsweise 700'000 Menschen täglich mit frischem Brot versorgt worden. Ziel es, 25 Bäckereien wieder in Betrieb zu nehmen. Auch seien im vergangenen Monat Nahrungsergänzungsmittel an rund 150'000 stillende Mütter sowie Kinder unter fünf Jahren verteilt worden.

Zugleich forderte das Hilfswerk der Vereinten Nationen die Öffnung weiterer Grenzübergänge sowie von Routen innerhalb des Küstenstreifens. Hilfslieferungen erreichten den Gazastreifen derzeit lediglich über zwei Grenzübergänge, hiess es. Dies schränke den Umfang der Hilfe, den das WFP und andere Hilfsorganisationen bereitstellen könnten, deutlich ein. Insbesondere im Norden sei die Versorgung schwierig, weil der Zugang eingeschränkt sei. Hilfskonvois müssten eine beschwerliche Route aus dem Süden fahren. (epd/ gab)

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