Fritz-Stolz-Preis geht an Doktorarbeit über srilankische Hindus

Rafaela Eulberg ist für ihre Dissertation mit dem Fritz-Stolz-Preis ausgezeichnet worden. Er wird von der Schweizerischen Gesellschaft für Religionswissenschaften verliehen.


Die Studie von Rafaela Eulberg trägt den Titel «Neue Orte für die Götter. Lokalisierungsdynamiken von Hindu-Praxis in der Schweiz im Kontext der sri-lankisch tamilischen Diaspora». Dafür ist sie mit dem Fritz-Stolz-Preis der Schweizerischen Gesellschaft für Religionswissenschaft (SGR/SSSR) ausgezeichnet worden. In ihrer Arbeit untersucht Eulberg, wie sich die religiöse Minderheit der srilankischen tamilischen Hindus in der Schweiz in der Diaspora-Situation neu etabliert. Der besondere Fokus habe dabei auf den religiösen Praktiken und dem Sichtbarwerden der Gruppe in der Öffentlichkeit gelegen, wie es in einer Mitteilung der Universität Luzern vom 24. September heisst.

Rafaela Eulberg arbeitet inzwischen als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Religionsforschung am Forum Internationale Wissenschaft (FIW) an der Universität Bonn.

Die SGR/SSSR vergibt den Fritz-Stolz-Preis jährlich für hervorragende Arbeiten im Bereich Religionswissenschaft. Die Auszeichnung geht in ungeraden Jahren an Masterarbeiten und in geraden an Dissertationen. Dotiert ist die Auszeichnung mit 1000 Franken für Master- und mit 2000 Franken für Doktorarbeiten. Fritz Stolz (1942–2001) war ein einflussreicher Religionswissenschaftler im deutschsprachigen Bereich und Mitbegründer der SGR/SSSR. (bat)