Freiburger Reformierte mit gutem Jahresabschluss

Die reformierte Freiburger Synode hat die Jahresrechnung 2016 mit einem Gewinn von 50'910 Franken gutgeheissen. Ein Teil des Überschusses soll zur Unterstützung der Rechtsberatungsstelle der Caritas eingesetzt werden.

Die Synode der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons Freiburg tagte im Institut für Landwirtschaft in Grangeneuve.
Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg tagte im Institut für Landwirtschaft in Grangeneuve. (Bild: Google Maps)

Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg nahm am 31. Mai die Jahresrechnung 2016 ab. Diese schloss mit einem unerwarteten Überschuss von 50’910 Franken. Budgetiert war ein kleiner Verlust von 491 Franken, wie es in einer Mitteilung heisst. Laut Synodalrätin Anne-Elisabeth Nobs ist das Ergebnis auf geringere Ausgaben, insbesondere bei Personalkosten und Verwaltung, zurückzuführen.

Spende an Caritas

Die Synode beschloss, einen Teil des Überschusses für die Unterstützung der Rechtsberatung für Asylsuchende der Caritas zu verwenden. Der Synodalrat begründete dies mit dem starken Anstieg von Beratungsanfragen infolge der Zunahme von Asylsuchenden im Kanton. Die Beratungsstelle der Caritas unterstützt vor allem minderjährige Asylsuchende mit juristischem Rat. Die reformierte Kirche stelle jährlich 30’000 Franken für die Beratungsstelle zur Verfügung, sagte Synodalrat Andreas Hess.

Schwerpunkt interreligiöser Dialog

Nach Genehmigung des Jahresberichts 2016 stellte der Synodalrat sein Tätigkeitsprogramm vor. Demnach soll die Unterstützung von Menschen in Not in Zukunft noch erhöht werden. Ebenso will sich die Kirche stärker zu politischen und gesellschaftlichen Fragen positionieren. Dazu werde eine Charta ausgearbeitet, die die Werte der reformierten Kirche verdeutliche, wie es in der Mitteilung heisst.

Weiter wolle man die Kommunikation stärken und in engeren Kontakt zu anderen Religionsgemeinschaften treten. Insbesondere der Dialog mit dem Islam solle vertieft werden.