Sein Film «Han Gong-ju» erzählt von einer Schülerin, die Opfer einer Massenvergewaltigung wird. Der Streifen überzeugt gemäss Jury mit einer schonungslos direkten und dramatischen Herangehensweise und entfalte eine verstörende Kraft einer sexistischen Gesellschaft, die das Opfer denunziert und sozial isoliere. Trotzdem werden dem Zuschauer die nötigen Ressourcen geboten, diese Tragödie zu bestehen.
Der von «Fastenopfer» und «Brot für alle» mit 5000 Franken dotierte Preis wird für einen Film vergeben, der im offiziellen Wettbewerb innovativ und künstlerisch anspruchsvoll die Situation von Frauen und Männern in Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas reflektiert sowie für Menschenrechte und Solidarität einsteht.