Frauenbund startet «Aktion Care-Tage»

Der Schweizerische Katholische Frauenbund SKF will das Thema freiwillige Care-Arbeit mittels Aktionstagen für die Öffentlichkeit sichtbarer machen.


Der Schweizerische Katholische Frauenbund lanciert am 8. und 9. März die «Aktion Care-Tage», um das Thema freiwillige Care-Arbeit in die Öffentlichkeit zu tragen. Den Weltfrauentag als Datum wählte das Frauennetzwerk bewusst, «sind es doch überwiegend Frauen, die unbezahlte Care-Arbeit leisten», wie der SKF in einer Mitteilung am 26. Februar schreibt.

Freiwilligenarbeit stärken

Freiwillige in der ganzen Deutschschweiz werden an dem Wochenende Aktionen organisieren, um die freiwillige Sorgearbeit sichtbarer zu machen. Auch im Anschluss an die Aktionen sollen die Freiwilligen die Öffentlichkeit über das ganze Jahr sensibilisieren: etwa mit Kampagnenmaterial an Frühlingsmärkten und Chilbis, Care-Gottesdiensten, einer Wallfahrt, Care-Kinoabenden, Frauenzmorge oder einer Care-Party mit Fachreferat.

Nahezu alle Vereine des SKF bieten Care-Angebote für Menschen in der Gemeinde und in der Pfarrei an. Care-Arbeit meint alle Tätigkeiten im Bereich der Haus-, Familien- und Beziehungsarbeit, die dazu dienen, Fürsorgebedürfnisse zu befriedigen. Das Leben innerhalb der Pfarrgemeinden wäre ohne den Einsatz dieser Freiwilligen nicht denkbar, schreibt der SKF weiter.

Der SKF ist mit 130‘000 Mitgliedern der grösste konfessionelle Frauendachverband der Schweiz. Er setzt sich für die Anliegen der Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein. (mey)