Eingeladen haben der Ökumenische Rat der Kirchen, die Evangelische Kirche in Deutschland und die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern, wie es in einer Mitteilung vom 30. Oktober heisst.
Der Informationsaustauch zwischen den Herkunfts-, Transit- und Zielländern der Flüchtlinge sei im Zentrum der Konsultation gestanden. Vertreter protestantischer und orthodoxer Kirchen Europas, des Nahen Ostens und Afrikas sowie der katholischen und anglikanischen Kirche diskutierten Möglichkeiten der gemeinsamen Hilfestellung und suchten nachhaltige Lösungen.
«Es ist ein Wille spürbar geworden, über Landesgrenzen hinweg für das Wohl der Flüchtlinge einzustehen. Es gibt nur eine Kirche Jesu Christi, und die überwindet Landesgrenzen», so Gottfried Locher im Anschluss an das Treffen. Europa habe in der Flüchtlingskrise die Chance, eine neue Menschlichkeit zu zeigen, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland EKD, Heinrich Bedford-Strohm.