Sie ist ausgesprochen faszinierend: die Feldkapelle Bruder Klaus von Peter Zumthor in der Eifel. Mit diesem stimmigen Bauwerk eröffnet der dokumentarische Essay Architektur der Unendlichkeit. Es scheint, als würde durch seine Spiralform die Seele in die Höhe getragen. Auch die Klosterkirche im solothurnischen Mariastein und Zumthors Kolumba-Museum in Köln funktionieren als räumliche Transzendenz-Annäherungen.
Die Aura des Bahnhofs
Regisseur Christoph Schaub setzt virtuos sakrale Bauten in einen Dialog mit modernen Werken. So hat auch die Halle des Hauptbahnhofs Zürich für Schaub eine Aura, die die beschreibbare Sinneswahrnehmung übersteigt. Auf seiner Suche nach dieser Form der Transzendenz macht er sich auf nach Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal und Schweden.

Im Zürcher Hauptbahnhof geschieht mehr, als wir auf den ersten Blick wahrnehmen. (Bild: Cineworx)