Nespresso hat sich gemäss Mitteilung verpflichtet, einen «zunehmenden Anteil seines Kaffees von Fairtrade-zertifizierten Produzenten-Organisationen zu beziehen». Die Partnerschaft soll Tausenden Kaffeekleinbauern mehr Einkommenssicherheit bieten und den Aufbau stabiler Produzenten-Organisationen fördern.
Die Partnerschaft vereine die Erfahrung von Fairtrade im Aufbau stabiler und demokratischer Produzenten-Organisationen mit dem «AAA»-Programm von Nespresso, durch welches Bauern Produktqualität, Nachhaltigkeit und Produktivität verbessern könnten. Im Rahmen dieses Programms wollenNespresso und Fairtrade Sozialleistungen zugunsten der Bauern und ihrer Familien entwickeln.
Zu Beginn werde Nespresso Fairtrade-zertifizierten Kaffee von den Kleinbauern im kolumbischen Caldas beziehen. Sobald das Programm erste Früchte trage, planen Nespresso und Fairtrade die Umsetzung auch in anderen Regionen. Insgesamt betreffe das Programm mehr als 56’000 Kleinbauern, die 80 Prozent des Kaffeevolumens von Nespresso produzierten.
Der Dachverband Fairtrade International setzt sich für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bauern und Landarbeitern ein. In der Schweiz vergibt die Max Havelaar-Stiftung das Fairtrade International-Label für Produkte, die fair gehandelt und nach sozialen und ökologischen Fairtrade-Kriterien produziert werden.